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21.12.2009 - Start in die zweite Projektphase

Nach der Automobilindustrie ist die Agrar- und Ernährungswirtschaft der zweitwichtigste Wirtschaftszweig in Niedersachsen, im Nordwesten rangiert sie sogar an erster Stelle. Wegen seiner sozioökonomischen Bedeutung muss dessen nationale und internationale Wettbewerbs-
fähigkeit gesichert werden muss. Im Zuge dessen startet das Verbund-
projekt 2 „Nachhaltige Produktion tierischer Nahrungsmittel in Hochver-
dichtungsräumen der Nutztierhaltung in Niedersachsen“, eines der drei unter dem Dach des Forschungsverbunds Agrar- und Ernährungs-
wissenschaften Niedersachsen (FAEN) eingebetteten Verbundprojekte, in die zweite Phase.
Nachdem das Projekt bereits seit Oktober 2007 erfolgreich läuft, fand Ende 2008 eine Zwischenevaluierung durch die Wissenschaftliche Kommission Niedersachsen statt, die äußerst positiv ausfiel und eine uneingeschränkte Weiterförderung empfahl. Besonders herausgestellt wurden dabei die Vielzahl der bisher erschienen Publikationen sowie der Aufbau einer Verbundstruktur durch die Vernetzung der beteiligten Akteure.
Bis Oktober 2011 steht den Forschern eine Summe von knapp 870.000 € zur Verfügung, die aus den Mitteln zur zusätzlichen Förderung von Wissenschaft und Technik in Forschung und Lehre des Nieder-
sächsischen Vorab stammen. Insgesamt beläuft sich die Förderung des Verbundprojekts auf eine Summe von rund 2,2 Mio. € für beide Projekt-
phasen.
Auch zukünftig stehen eine Vernetzung sämtlicher Akteure der nieder-
sächsischen Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie eine verstärkte Kooperation mit der Wirtschaft im Fokus der Aktivitäten, um über eine praxisorientierte Forschung die Spitzenposition Niedersachsens in diesem Bereich zu sichern. Darüber hinaus will man sich weiterhin an anderen nationalen und internationalen Forschungsverbünden beteiligen und die heimische Industrie durch die Forschungsarbeiten unterstützen.
Die Koordinierung des Verbundprojektes erfolgt auch in der zweiten Förderphase am Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) der Universität Vechta unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Wilhelm Windhorst, der in besonderem Maße zum bisherigen Erfolg des Projektes beigetragen hat. Neben der Universität Vechta sind die Stiftung Georg-August-Universität Göttingen, die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sowie die Tierärztliche Hochschule Hannover als Projektpartner in insgesamt 9 Teilprojekten eingebunden.
Seitens des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur wurde bereits signalisiert, dass der Bestand des Forschungs-
verbunds auch über die zweite Förderphase, die im Oktober 2011 endet, hinausgehen sollte.